Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigt ehrenamtliches Engagement

Am Donnerstag, dem 22. Februar 2024, begab sich Ministerpräsident Hendrik Wüst auf eine vielseitige Tour durch das Rheinland, um einen Einblick in aktuelle Projekte und Herausforderungen zu erhalten. In Gesprächen und Begegnungen vor Ort setzte er seinen Fokus auf die Bereiche Forschung und Entwicklung, Handwerk und Fachkräftesicherung sowie die wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Region.

Am Abend lud Ministerpräsident Wüst ehrenamtlich Engagierte zu einem Empfang in Siegburg ein, der im Stadtmuseum stattfand. Dabei stand die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements im Mittelpunkt des Geschehens. Wüst betonte die Bedeutung des Ehrenamts als Ausdruck von Gemeinsinn und Solidarität in der Gesellschaft. Er hob hervor, dass das Ehrenamt Verantwortung für das Gemeinwohl bedeute und prägte die Botschaft, dass Nordrhein-Westfalen für ein starkes Miteinander stehe.

In seinen Worten sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst: “Unser Ziel ist es, das langjährige Engagement derjenigen, die sich ehrenamtlich einbringen, zu würdigen und sichtbar zu machen. Sie alle prägen aktiv das Geschehen in ihrer Stadt, ihrer Gemeinde, ihrem Viertel, ihren Initiativen oder Vereinen mit. In Nordrhein-Westfalen stehen wir für ein starkes Miteinander: Wir können Zusammenhalt, und wir schaffen immer wieder Zusammenhalt.”

Der Abend war geprägt von persönlichen Gesprächen und einem offenen Austausch zwischen Ministerpräsident Wüst und den engagierten Gästen, die mit ihrem Einsatz maßgeblich zum sozialen Gefüge der Region beitragen. Ebenfalls vertreten war Iris Prinz-Klein, Erste Beigeordnete von Eitorf. Die Veranstaltung endete mit der Anerkennung und dem Dank seitens des Ministerpräsidenten für das unschätzbare Engagement der Ehrenamtlichen und einem starken Appell zur weiteren Förderung und Wertschätzung des Ehrenamts in Nordrhein-Westfalen.

Erhalt der Hebammenambulanz in Eitorf

Pilotprojekt soll fortgeführt werden

Die Hebammenambulanz, die sowohl Vor- als auch Nachsorge bei Schwangerschaften bietet, wurde in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern ins Leben gerufen. Ein besonderer Dank gilt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Landrat Sebastian Schuster, Landtagsabgeordnetem Björn Franken sowie Alexandra Gauß und allen anderen beteiligten Parteien, die sich für dieses Projekt engagiert haben.

Zum aktuellen Zeitpunkt betreut die Hebammenambulanz 43 Mütter, darunter 27 aus Eitorf und 12 aus Windeck. Angesichts der Tatsache, dass der Betrieb nur bis zum 29. Februar 2024 gesichert ist, haben sich alle Beteiligten an einen Tisch gesetzt, um Lösungen zu erarbeiten.

In intensiven Gesprächen mit der Geschäftsführung des St. Franziskus Krankenhauses Frau Nöhrung, sowie Frau Oehmen vom Sozialverband Katholischer Frauen und den Hebammen wurden die Belastungen neu gesetzt und gerechnet. Dieser Schritt war entscheidend, um eine tragfähige Fortführung der Ambulanz zu gewährleisten.

Der Landrat Sebastian Schuster wurde bereits mit einbezogen und die bis jetzt erfolgte Kostenbeteiligung des Kreises würde diese wichtige Einrichtung für werdende und neue Mütter langfristig sichern. Der Rat der Gemeinde Eitorf wird hierüber am kommenden Montag, den 26.02.2024 einen Beschluss fassen.

“Ich möchte bereits jetzt den einzelnen Parteien danken, die sich für den Erhalt dieser wichtigen Gesundheitsfürsorge im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes einsetzen”, betont Bürgermeister Rainer Viehof “Es ist entscheidend, dass dieser wichtige Baustein hier in Eitorf an der Sieg erhalten bleibt.” Die Hebammenambulanz spielt eine unverzichtbare Rolle für die Betreuung von Müttern und ihren Neugeborenen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Beteiligten unterstreicht das Engagement für die Gesundheit und das Wohlergehen der Familien in unserer Region.

“Eitorf putzt sich raus”

Eitorfs großer Frühjahrsputz am Samstag, den 09.03.2024

Keine Angst vor wildem Müll – der will nur liegen!

Dieses Jahr wird es in Eitorf wieder eine Sammelaktion für wilden Müll geben – hört sich gefährlich an, der tut aber nix.

Die Aktion im letzten Jahr war sehr erfolgreich – neben viel Glasflaschen, Zigarettenpackungen, Ölkanistern und auch jede Menge Schrott, hat ein Mitmacher sogar eine ganze Küche aus dem Graben gezogen und selber entsorgt – Respekt!

Aber es geht ja auch kleiner, denn jeder Müll, der nicht rum liegt, ist guter Müll. So können zum Beispiel Flaschen und Getränkedosen zur Falle für hunderte Käfer aber auch für Mäuse und andere Kleintiere werden, die hinein fallen und nicht wieder heraus kommen. In Glasscherben kann man hinein treten (auch Tiere) und sich verletzen. Unabhängig davon gehört Müll nicht in die Natur.

In diesem Jahr findet nun das Reinemachen am Samstag, den 09.03.2024 statt.

Nun liegt der Termin in einer Zeit, in der – abhängig von der Temperaturentwicklung – bereits einige Vögel mit dem Nestbau begonnen haben oder ggf. sogar schon brüten. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, darauf zu achten, dass wir beim Sammeln in oder unter Gebüschen solche Vögel nicht stören.

Wer kann mitmachen?

Alle: Vereine, Schulen, Ortsgemeinschaften, Kindergärten, Familien, einfach alle Personen, die sich über den herumliegenden Müll schon lange ärgern.

Wie kann man mitmachen?

Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte bei der Gemeinde Eitorf im Rathaus, mittwochs bis freitags bei Herrn Florin-Bisschopinck, Tel. 02243/89156 oder Thorsten.Florin-Bisschopinck@eitorf.de an.

Hier geben Sie bitte den Bereich an, in dem Sie sammeln möchten. Die erforderlichen Müllsäcke, können einige Tage vor der Sammelaktion im Bauhofbüro Siegstr. 170 bei Frau Gewohn, in der Zeit von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr abgeholt werden. Alles Weitere erfahren diejenigen, die mitmachen wollen, bei Herrn Florin-Bisschopinck oder Frau Gewohn, Tel. 02243/89189. Wir freuen uns über jede Anmeldung.

Das Ganze ist eingebunden in eine europaweite Aktion – „Lets Clean Up Europe“. So können Sie unter  https://www.letscleanupeurope.de/home/ nachschauen, ob sich für Ihren Bereich schon eine Gruppe gemeldet hat, der Sie sich ggf. anschließen können oder Sie können einen anderen Bereich aussuchen, der noch nicht abgesammelt wird. Wenn Sie wollen, können Sie uns dann diesen neuen Bereich mitteilen, den wir dann entsprechend anmelden, sodass ggf. auch andere Sie dann dort unterstützten können.

Notwendige Angaben zur Anmeldung für den 09.03.2024

  • Name, Anschrift, Tel.-Nr. ggf. E-Mail
  • Anzahl Personen
  • Sammelbereich
  • Treffpunkt
  • Benötigte Anzahl Müllsäcke

Standort Müllsäcke oder Eigentransport zum Bauhof

Samstags-Öffnung & Umbau der Bibliothek

Samstagsöffnung im März am 2.3.2024

Unsere Samstagsöffnung im März findet am 2.3.2024 von 10 – 13 Uhr statt. Alle Medien, die am Samstag mitgenommen werden, sind automatisch bis zur nächsten Samstagsöffnung (6.4.2024) ausgeliehen. Das gilt auch für Medien, die normalerweise kürzere Leihfristen haben, wie zum Beispiel Tonies oder DVDs. Nutzen Sie die Möglichkeit und hamstern Sie! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Umbau der Bibliothek

Die Umbau- und Verschönerungsarbeiten in der Bibliothek gehen voran. Für die Einschränkungen, die der Umbau mit sich bringt, bitten wir weiterhin um Ihr Verständnis. Es kann auch vorkommen, dass wir kurzfristig für wenige Tage schließen müssen. Hierüber werden Sie auf unserer Homepage, auf Facebook und Instagram und durch unseren Anrufbeantworter informiert. Sollten wir schließen müssen, werden die an diesen Tagen fällig werdenden Medien von uns verlängert.

Mit Auto frontal gegen Baum

Am Freitag (16. Februar) kam es in Eitorf-Obereip auf der Landstraße 86 (L 86) zu einem Verkehrsunfall. Gegen 16:10 Uhr fuhr ein 82 Jahre alter Mann aus Richtung Vierwinden in Richtung Eitorf. Auf gerader Strecke kam der Senior aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der regennassen Fahrbahn ab. Hier prallte der Mercedes frontal gegen einen Baum. Der Fahrer, der sich augenscheinlich nur leicht verletzte, kam vorsorglich zur ambulanten Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der Vito wurde im Frontbereich stark beschädigt. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Unabhängige Zeugen konnten vor dem Unfall an der Fahrweise des Verunfallten nichts Auffälliges feststellen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Rentenstelle bis Ende Februar geschlossen

Die interkommunale Rentenstelle für die Kommunen Eitorf, Hennef, Much und Windeck bleibt mindestens bis zum 23.02.2024 geschlossen. Eine Terminvereinbarung ist in dieser Zeit ebenfalls nicht möglich.

In dringenden Fällen können sich Antragssteller an folgende Adressen wenden:

Eitorf / Hennef
Deutsche Rentenversicherung
Service-Zentrum Bonn
Rabinstraße 6
53111 Bonn
T: 0228 2808-01
Much / Windeck
Deutsche Rentenversicherung
Service-Zentrum Gummersbach
Singerbrinkstr. 41
51643 Gummersbach
T: 02261 805-01

Weitere Informationen erhalten Sie auch über die Homepage der Deutschen Rentenversicherung unter www.deutsche-rentenversicherung.de.

Dank und Anerkennung für herausragenden Einsatz der Einsatzkräfte während des Hochwassers im Dezember 2023

Kurz vor Weihnachten sahen sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen mit einer Naturgewalt konfrontiert, die Häuser, Straßen und Deiche bedrohte. Der langanhaltende Dauerregen führte zu Hochwasser, das das Leben vieler Bürgerinnen und Bürger in Gefahr brachte. In dieser kritischen Situation haben die Einsatzkräfte, Helferinnen und Helfer sowie ihre Familien und Unterstützer Außergewöhnliches geleistet.

Mit ihrem entschlossenen, professionellen und selbstlosen Einsatz haben die Feuerwehren, das Technische Hilfswerk (THW), Hilfsorganisationen, die Polizei, kommunale Behörden, Stadtwerke und zahlreiche freiwillige Helfer dazu beigetragen, das Schlimmste abzuwenden. Die Flüsse, die drohten über die Ufer zu treten, wurden mit vereinten Kräften gebändigt, Verkehrswege wurden wieder passierbar gemacht, und Deiche konnten gehalten werden.

Innenminister Herbert Reul bedankte sich schriftlich am 15. Januar 2024 in einem Rundschreiben: „Hierfür möchte ich Ihnen meinen zutiefst empfundenen Dank an Sie aussprechen. Sie haben in der Hochwasserlage Großartiges geleistet und verdienen dafür besonderen Respekt. Gleichzeitig möchte ich Sie motivieren, sich weiterhin im Brand- und Katastrophenschutz zu engagieren – denn Menschen wie Sie sind unverzichtbar für unsere Gesellschaft“. Auch er wies auf die Wichtigkeit des Engagement und dessen Wichtigkeit der vielen Menschen in Nordrhein-Westfalens hin.

In unserer Gemeinde musste ebenfalls ein Deich zur vorbeugenden Gefahrenminimierung mit circa 8000 Sandsäcken am 1. Weihnachtsabend gesichert werden. Es zeigten sich Risse in der bituminösen Schwarzdecke, die diese Maßnahme erforderlich machte. Während viele Menschen in dieser Zeit festlich gedeckte Tische genossen, haben die Einsatzkräfte ihren Dienst übernommen, um Hab und Gut der Betroffenen zu schützen. Die Freiwillige Feuerwehr Eitorf, der Bauhof, das THW sowie die Strömungsretter vom DRK und der DLRG befanden sich für diese Maßnahme im Einsatz und verrichteten einen hervorragende Arbeit.

Ebenfalls befand sich der Bürgermeister vor Ort und hatte den Einsatzkräften auch bereits gedankt. Bürgermeister Rainer Viehof schließt sich dem Dank unseres Innenministers mit an und dankt dem Innenminister, dass er die Einsatzkräfte und ihre Leistungen würdigt.

Die gemeinschaftliche Arbeit von Feuerwehren, THW, Hilfsorganisationen, Polizei und vielen freiwilligen Helfern zeigt, dass Solidarität mehr als nur eine Floskel ist. Die “Blaulichtfamilie” in Nordrhein-Westfalen hat sich als zuverlässig, hoch motiviert und professionell erwiesen.

Wir möchten unseren zu tiefsten Dank und unsere Anerkennung an die Einsatzkräfte aussprechen, die in dieser Hochwasserlage Großartiges geleistet haben. Ihr Einsatz verdient besonderen Respekt, und wir ermutigen Sie, sich weiterhin im Brand- und Katastrophenschutz zu engagieren, denn Menschen wie Sie sind unverzichtbar für unsere Gesellschaft. Vielen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz!

Etwas über die Karnevalstage verloren?

Während der ausgelassenen Feierlichkeiten des Karnevals kann es schon einmal vorkommen, dass man das eine oder andere verliert – sei es das Handy, die Geldbörse, ein Kleidungsstück oder sogar wichtige Ausweise. Doch keine Sorge, wenn Ihnen das passiert ist! Das Rathaus unserer Gemeinde hat während der bekannten Öffnungszeiten ein Fundbüro eingerichtet, in dem Sie Ihre verlorenen Gegenstände abholen können.

Unter den Fundstücken befinden sich eine Vielzahl von verlorenen Sachen, die während des Karnevals gefunden und abgegeben wurden. Wir haben Handys, Geldbörsen, Kleidungsstücke und sämtliche Ausweise sorgfältig gesammelt und aufbewahrt, damit sie ihre rechtmäßigen Besitzer wiederfinden können.

Wir möchten Sie ermutigen, das Fundbüro im Rathaus aufzusuchen, falls Sie während der Feierlichkeiten etwas verloren haben. Unser freundliches Team steht Ihnen gerne zu den bekannten Öffnungszeiten zur Verfügung, um Ihnen bei der Suche nach Ihren verlorenen Gegenständen zu helfen.

Bitte denken Sie daran, Ihren Ausweis oder andere Identifikationsmittel mitzubringen, um Ihre Gegenstände abholen zu können. Wir freuen uns darauf, Ihnen zu helfen und Ihnen Ihre verlorenen Sachen zurückzugeben.

Deichsicherung zur Abwehr des Sieghochwassers

Am 1. Weihnachtstag, Montag, den 25.12.2023 erfolgte die Überprüfung des Hombacher Deiches durch den B-Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Eitorf, Swen Weißkopf. Zu diesem Zeitpunkt stieß der Bürgermeister dazu. Es war ein Riss in der bituminösen Schwarzdecke der Deichauffahrt feststellbar, auf die ein Anwohner hingewiesen hatte. Der Riss, der gg. 13:30 Uhr in Augenschein genommen wurde, führte dann zur Hinzuziehung von Ralf Beyer, dem Technischen Berater für Hochwasserschutz und Deichverteidigung im THW Landesverband NRW. Gemeinsam mit Bürgermeister Rainer Viehof wurde die Lage durch Ralf Beyer, Jürgen Bensberg und Swen Weißkopf beurteilt. Der Riss in der Schwarzdecke war sehr tief und die Auffälligkeiten am Deich wiesen auf die Gefahr eines Abrutschens von einem Teil der aufgeweichten Böschung des Deiches in die Sieg hin.

Daraufhin wurden die notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Es wurden zunächst 6.000 Sandsäcke geordert und weitere Einsatzkräfte mit Strömungsrettern in ausreichender Anzahl.

Letztlich waren 130 Einsatzkräfte vor Ort, die in dem Einsatz eingebunden waren.

Bei den Sandsäcken wurde zunächst die Anzahl auf 6000 geschätzt, die im Laufe des Einsatzes dann auf 8000 erhöht wurden.

Strömungsretter mussten eingesetzt werden, weil im Wasser der Fuß des Deiches gesichert werden musste, um den Druck dort zu entfalten, wo das Abrutschen gestoppt werden musste. Dann wurden die Sandsäcke nach oben bis über die Wasserlinie verbaut.

Die Strömungsretter vom DRK sowie der DLRG haben bei diesen kalten Temperaturen im Wasser eine schwierige und teils gefährliche Arbeit verrichtet.

Der Bauhof der Gemeinde Eitorf unterstützte die Einsatzkräfte mit schwerem Gerät, um die Sandsäcke an die Einsatzstelle zu bringen, wo diese dann mittels Personenkette des THW und der Feuerwehr an den Einsatzort weitergereicht wurden.

Die Strömungsretter des DRK und der DLRG waren hierbei im Einsatz. Das THW kam mit einer großen Anzahl an Kräften, um die Verlegung der Sandsäcke zu unterstützen. Gleichzeitig wurde ein beheiztes Zelt für die Strömungsretter aufgebaut sowie eine Verpflegungsstation. Die Kelterser Straße wurde voll gesperrt. Der Bauhof stellte die Absperrbeschilderung auf. Die Feuerwehr leuchtete mit dem großen Notstromaggregat und den Lichtmasten die Einsatzstelle aus. Auch die Aggregate bedürfen einer Betreuung.

Die Anzahl der Sandsäcke war die nächste Herausforderung. Über einen Teil an Sandsäcken verfügt die Gemeinde beim Bauhof selbst, jedoch musste auch eine Reserve zurück bleiben und weitere Sandsäcke mussten aus anderen Gemeinde zugeliefert werden. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Sankt Augustin lieferte sofort eine große Anzahl und der Wehrleiter Herbert Maur warf gleichzeitig die Füllanlage mit seinem Team an, um die fehlenden Säcke nachzuliefern. Die Stadt Lohmar konnte ebenfalls eine größere Anzahl an Sandsäcken liefern. Der Bauhof Eitorf beteiligte sich an der Überführung der Sandsäcke, die durch die Strömungsretter nach und nach verbaut wurden.

Um 22:00 Uhr waren die Säcke verbaut und die Böschung des Deiches gesichert.

Es bestand zu diesem Zeitpunkt keine Gefahr eines Deichdurchbruches. Es war auch kein Riss im Deich vorhanden, vielmehr war der Deich durch die lange Zeit des Hochwassers aufgeweicht und die Böschung zeigte Hinweise auf ein mögliches Abrutschen der oberen Lage mit dem Grasanteil. Um dies zu verhindern, musste am Deichfuß und der Böschung Druck aufgebaut werden. Dies erfolgte mittels ca. 8000 Sandsäcken, die ein Gewicht auf diesen ca. 30 Metern von ca. 50 Tonnen entfalten.

Neuer Rastplatz mit Wandertafel in Rankenhohn sowie weitere Instandsetzungsmaßnahmen

Am Ortseingang von Rankenhohn erstrahlt der kleine Rastplatz im neuen Glanz. Ehrenamtliche Helfer*innen der Dorfgemeinschaft Rankenhohn, die sich um die Pflege des dortigen Heiligenhäuschens kümmern, wünschten sich eine Erneuerung der bestehenden Erholungseinrichtungen am Platz. Die Tourist Information der Gemeinde Eitorf kam der Bitte gerne nach und stelle einen Förderantrag beim Naturpark Bergisches Land. Jährlich werden über den Naturpark Bergisches Land Fördermittel für Unterhaltungsmaßnahmen von naturnahen, touristischen Infrastrukturen mit Sanierungsbedarf in Aussicht gestellt. Einen Förderantrag können Gemeinde, Städte oder Vereine im Naturparkgebiet stellen, die Fördersumme beträgt max. 80%. Die Wandertafel am Platz war völlig veraltet und nahm keinen Bezug auf die direkte Umgebung wie den in der Nähe verlaufenden Natursteig Sieg (Etappe 5) und Nutscheidhöhenweg/Alte Römerstraße. Diese Wander- und Ausflugstipps, ein neuer Kartenausschnitt, die Vorstellung des Naturparks, der Naturregion Sieg und von Eitorf als Freizeit- und Erholungsdestination sowie Hinweis auf die örtliche Gastronomie sind nun auf der neuen Wandertafel abgebildet. Die alte Bank am Rastplatz ist durch eine neue Bank mit Tisch in Holz/Metall-Optik ersetzt worden. Zudem wurden im Förderantrag noch zwei weitere, sanierungsbedürftige Bänke am Natursteig Sieg (Etappe 3, Krabachtal oberhalb von Eitorf-Bach und an Etappe 5, Parkplatz Friedwald) berücksichtigt und ebenfalls bewilligt. Dort stehen nun eine neue Waldliege und Bank. Den Ab- und Aufbau übernahm das Bauhof-Team. Eine gelungene Aufwertung von Erholungseinrichtungen und Verbesserung des Erscheinungsbildes unserer Gemeinde.