Wirtschaftsförderung Eitorf startet aktive Kommunikation zur „Talachse Eitorf“

Digitale Plattform ab Januar online

Die Konzeptarbeiten für die „Talachse Eitorf“ laufen bereits seit einigen Wochen. Um den Prozess transparent zu begleiten und frühzeitig Orientierung zu geben, startet die Wirtschaftsförderung Eitorf nun eine aktive Kommunikationsphase. Ziel ist es, die Gemeinde und die Region kontinuierlich über den Projektfortschritt zu informieren und zentrale Inhalte verständlich zugänglich zu machen.
„Das Projekt bietet große Chancen für die Entwicklung unserer Gemeinde. Eine offene und ehrliche Kommunikation ist daher unverzichtbar“, erklärt Lydia Reinhardt von der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Eitorf.
Ein wesentliches Element dieser neuen Informationsstrategie ist eine digitale Plattform, die ab Anfang 2026 erste Inhalte bereitstellen wird. Sie soll alle Informationen bündeln und nachvollziehbar darstellen, wie sich das Projekt weiterentwickelt. Zudem wird die Plattform vom beauftragten Planungsbüro Pesch & Partner auch für Online- Befragungen genutzt.
„Uns ist wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende auf demselben Wissensstand sind. In der Vergangenheit gab es hierzu immer wieder Unsicherheiten, das möchten wir künftig vermeiden“, betont Lydia Reinhardt.
Die Wirtschaftsförderung setzt sich zusammen mit dem Bürgermeister zugleich dafür ein, die bestehende Wirtschaftsstruktur in Eitorf zu sichern und gezielt auszubauen. Dazu gehören sowohl die Unterstützung ansässiger Betriebe als auch die aktive Ansiedlung neuer Unternehmen, um zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen und den Standort langfristig zu stärken.
Darüber hinaus verfolgt das Projekt das Ziel, Eitorf als lebenswerte Gemeinde für alle Generationen weiterzuentwickeln. „Transparenz ist dafür eine zentrale Voraussetzung“, ergänzt Leon Wenigenrath, Wirtschaftsförderung der Gemeinde Eitorf.
Die Kommunikationsplattform wird ab Ende Januar in einer ersten Version online gehen und anschließend schrittweise erweitert. Die offizielle Vorstellung der Plattform sowie weiterer Projektbausteine ist für März 2026 geplant. Die Wirtschaftsförderung lädt nochmals alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibenden ein, sich bei Interesse an einzelnen Projekten oder Fragen direkt an die Wirtschaftsförderung Eitorf zu wenden, um im Dialog kurzfristig agieren zu können. Der direkte Austausch soll zudem Missverständnisse vermeiden und eine offene Kommunikation fördern.

Das Projekt Talachse Eitorf: Aufgrund der bevorstehenden tiefgreifenden Transformationsprozesse, die die Gemeinde Eitorf betreffen, ist die Entwicklung einer integrierten Gesamtperspektive für die Talachse unerlässlich. Das Strukturkonzept soll insbesondere die Transformation der gewerblichen und untergenutzten Flächen in der Talachse begleiten, die erheblichen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, die soziale Infrastruktur und die Wohn- und Lebensqualität der gesamten Gemeinde haben. Seit September dieses Jahres begleitet und unterstützt das Planungsbüro Pesch und Partner aus Dortmund die Gemeinde bei der strategischen Ausrichtung.

Luftbild der Gemeinde Eitorf (Quelle: Homepage Gemeinde Eitorf)

Windenergieanlagen in Eitorf und Ruppichteroth

Zwei getrennte Genehmigungsverfahren

Ende November 2024 wurde ein Antrag für insgesamt 18 Windenergieanlagen (WEA) in den Gemeinden Eitorf und Ruppichteroth beim Rhein-Sieg-Kreis eingereicht.
Vor Beginn der fachlichen Bearbeitung des Antrags teilte der Antragsteller Anfang 2025 mit, dass eine umfassende Umplanung erfolgen solle und sich dadurch die Antragsunterlagen erheblich ändern werden. In Abstimmung mit dem Antragsteller wurde die Bearbeitung daher zunächst ausgesetzt. Am 15. Juli 2025 reichte der Antragsteller die aktualisierten Antragsunterlagen ein. Mit dem aktualisierten Antrag werden nur noch 13 WEA beantragt – neun auf dem Gebiet der Gemeinde Eitorf und vier auf Gebiet der Gemeinde Ruppichteroth.
Wie der folgenden Kartendarstellung (s. Foto) zu entnehmen ist, befinden sich acht WEA innerhalb und fünf WEA außerhalb der Entwurfsflächen des Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien zum Regionalplan Köln (blaue Flächen).
Nach Aussage der Regionalplanungsbehörde, Bezirksregierung Köln, soll der Sachliche Teilplan Erneuerbare Energien zum Regionalplan Köln am 19.12.2025 beschlossen werden. Es wird angenommen, dass die Entwurfsflächen (blaue Flächen) anschließend verbindlich als sogenannte Windenergiegebiete ausgewiesen werden.
Für die Genehmigung der acht WEA innerhalb und der fünf WEA außerhalb der Entwurfsflächen werden mit Rechtskraft des Plans unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen bestehen.
Für die Genehmigung der acht Windenergieanlagen innerhalb der Entwurfsflächen gelten durch § 6 des Windenergieflächenbedarfsgesetzes – WindBG Verfahrenserleichterungen. Der Rhein-Sieg-Kreis hat sich aus diesem Grund dazu entschieden, die beantragten 13 WEA in zwei separaten Genehmigungsverfahren zu behandeln.

Genehmigungsverfahren 1 für acht Windenergieanlagen innerhalb Entwurfsflächen des Sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien zum Regionalplan Köln
Das Genehmigungsverfahren für die acht WEA innerhalb der Entwurfsflächen des Sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien zum Regionalplan Köln wird als vereinfachtes Genehmigungsverfahren mit den Verfahrenserleichterungen nach § 6 WindBG bearbeitet. Dies bedeutet, dass das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) nicht anzuwenden ist, da die Umweltverträglichkeit bereits im Planungsverfahren für den Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien zum Regionalplan Köln untersucht wurde. Eine Beteiligung der Öffentlichkeit findet nicht statt.

Genehmigungsverfahren 2 für fünf Windenergieanlagen außerhalb der Entwurfsflächen des Sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien zum Regionalplan Köln
Das Genehmigungsverfahren für die fünf WEA außerhalb der Entwurfsflächen des Sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien zum Regionalplan Köln ist nicht mit den Verfahrenserleichterungen des § 6 WindBG zu führen. Gemäß dem anzuwendenden UVPG sind die fünf WEA im Zusammenhang mit den acht anderen WEA zu berücksichtigen. Für diese insgesamt 13 WEA wäre daher eine allgemeine Vorprüfung nach dem UVPG durchzuführen. Der Antragsteller hat bereits die Durchführung einer freiwilligen Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) beantragt; dem hat der Rhein-Sieg-Kreis zugestimmt. Im Genehmigungsverfahren 2 ist deshalb direkt eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) im Rahmen des Verfahrens durchzuführen, die entsprechende Vorprüfung entfällt. Somit wird dieses Genehmigungsverfahren mit UVP als förmliches Verfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit bearbeitet.
Weiterer zeitlicher Ablauf Aufgrund der stark begrenzten personellen Kapazitäten der Genehmigungsbehörde werden diese zunächst auf die Verfahren konzentriert, die voraussichtlich genehmigungsfähig sind. Für das Windenergie-Vorhaben des Antragstellers bedeutet dies, dass das Genehmigungsverfahren 1 nun bearbeitet wird. Die Behördenbeteiligung wurde am 04.09.2025 eingeleitet.
Die Bearbeitung des Genehmigungsverfahrens 2 wird bis zur Bekanntmachung des Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien zum Regionalplan Köln ausgesetzt. Diese fünf WEA werden mit dieser Bekanntmachung aus planungsrechtlichen Gründen voraussichtlich nicht genehmigungsfähig sein. Dieses Vorgehen orientiert sich an dem Willen der Landesregierung, welche im § 36a des Landes-Planungsgesetzes (LPlG) geregelt hat, dass Entscheidungen über WEA außerhalb der Entwurfsflächen auszusetzen sind. Die genannte Regelung wurde durch das sechste Gesetz zur Änderung des Landesplanungsgesetzes Nordrhein-Westfalen vom 23. September 2025 (verkündet am 01.10.2025) bis zum 14. Februar 2026 verlängert.

Pavillon Höhenstein feierlich eingeweiht

Bei bestem Wetter und in gelöster Stimmung hat der Heimatverein Eitorf am 21.05.2025 den restaurierten Pavillon auf dem Höhenstein feierlich eingeweiht. Rund 40 bis 50 Gäste waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam einen besonderen Ort der Eitorfer Geschichte zu feiern – und all jenen zu danken, die dieses Projekt ermöglicht haben.
Der Pavillon wurde ursprünglich im Jahr 1905 erbaut und vom Heimatverein bereits 1993 erstmals restauriert. Nach über drei Jahrzehnten war nun eine umfassende Sanierung nötig, die pünktlich zum 120-jährigen Jubiläum abgeschlossen werden konnte – dank vieler helfender Hände und der erfolgreichen Teilnahme am 9. Spendenmarathon der Eitorf Stiftung.
„Dass wir diesen Wettbewerb tatsächlich gewonnen haben – mit einem großartigen Endspurt und über 7.000 Euro an Spenden – hat uns sehr bewegt“, sagte Alwin Müller, Vorsitzende des Heimatvereins in seiner Rede. „Ein riesiges Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, an die Eitorf Stiftung und die Kreissparkasse Köln. Ihr habt mit eurem Einsatz ein starkes Zeichen für unsere Heimat gesetzt.“
Ein besonderes Highlight des Abends war die feierliche Enthüllung einer neuen Infotafel, die den Pavillon als kulturhistorisches Kleinod würdigt und über seine Lage, Geschichte und geologische Besonderheiten informiert. So erfahren Besucherinnen und Besucher unter anderem, dass der Pavillon auf einer markanten Quarz-Erhebung in den nordwestlichen Ausläufern der Leuscheid steht – eingebettet zwischen zahlreichen Bach- und Flusstälern und heute Teil zweier Wanderwege: dem Hauptwanderweg 2 (Eitorf–Neuwied) und dem Erlebnisweg Sieg (Dörferweg).
Neben der symbolischen Bedeutung des Abends war die Veranstaltung auch ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer des Heimatvereins – nicht nur an jene, die am Pavillon mitgewirkt haben, sondern auch an die vielen Engagierten, die das ganze Jahr über bei Veranstaltungen, Pflegearbeiten oder Vereinsaktionen mit anpacken.Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: Es gab kühle Getränke, herzhafte Würstchen vom Grill und selbstgebackene Muffins – die perfekte kulinarische Begleitung für einen kurzweiligen und schönen Abend, der allen in guter Erinnerung bleiben wird.

Anleinpflicht für Hunde

Rücksichtnahme und Schutz in Natur und Öffentlichkeit

Die Gemeinde Eitorf erinnert alle Hundehalterinnen und Hundehalter an die geltende Anleinpflicht für Hunde in öffentlichen Bereichen, Parks sowie in sensiblen Natur- und Landschaftsschutzgebieten.
Gemäß den Vorschriften der ordnungsbehördlichen Verordnung und den naturschutzrechtlichen Regelungen des Landes Nordrhein-Westfalen gilt:

Hunde sind grundsätzlich anzuleinen:

  • innerhalb der geschlossenen Ortschaft, insbesondere auf Gehwegen, öffentlichen Straßen, Plätzen, in Fußgängerzonen und Wohngebieten,
  • in öffentlichen Parkanlagen und Grünflächen,
  • in Naturschutzgebieten und Landschaftsschutzgebieten,
  • im Wald abseits von Wegen,
  • auf öffentlichen Veranstaltungen sowie
  • an Orten mit erhöhtem Publikumsverkehr, wie Spielplätzen oder Schulwegen.

Diese Regelungen dienen dem Schutz von Mitmenschen, insbesondere Kindern, älteren Personen sowie Menschen mit Behinderung – ebenso wie dem Schutz von Wild- und Haustieren.

Besonderer Hinweis zu Naturschutz- und Waldflächen

Im Rhein-Sieg-Kreis – und damit auch im wald- und naturreichen Eitorfer Gemeindegebiet – ist das freie Laufenlassen von Hunden in Naturschutzgebieten verboten. Auch in Wäldern müssen Hunde mindestens auf den Wegen bleiben und ständig unter Kontrolle stehen. Ein Hund, der Wildtieren nachstellt, gilt rechtlich als „wildernd“, was zu schwerwiegenden Konsequenzen führen kann.

Besondere Vorsicht in der Brut- und Setzzeit

In Nordrhein-Westfalen gilt in der Zeit vom 1. März bis zum 15. Juli die sogenannte Brut- und Setzzeit. In diesem Zeitraum bringen viele Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt oder ziehen ihn auf. Freilaufende Hunde stellen dabei eine erhebliche Gefahr dar, da sie brütende Vögel oder Jungtiere aufscheuchen, verletzen oder töten können.
Die Gemeinde Eitorf bittet daher alle Hundehalterinnen und -halter um besondere Rücksichtnahme in dieser Zeit. Hunde sollten insbesondere in Wald- und Feldbereichen sowie an Waldrändern unbedingt angeleint werden, auch wenn keine ausdrückliche Leinenpflicht besteht. Der Schutz des Wildtiernachwuchses hat in dieser sensiblen Phase höchste Priorität.

Ordnungswidrigkeiten und Bußgelder

Verstöße gegen die Anleinpflicht können mit Verwarn- oder Bußgeldern geahndet werden. Die Ordnungsbehörde der Gemeinde Eitorf führt hierzu stichprobenartige Kontrollen durch.

Gemeinsame Verantwortung

Die Gemeinde Eitorf appelliert an alle Hundehalterinnen und -halter, ihrer Verantwortung im Sinne eines respektvollen Miteinanders und eines wirksamen Natur- und Tierschutzes nachzukommen. Wer Rücksicht nimmt, trägt aktiv zum Erhalt der öffentlichen Ordnung, Sicherheit und ökologischen Vielfalt bei.

Hier kann sich der Hund austoben

Einige Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis haben Flächen eingerichtet, auf denen sich Hunde frei bewegen und anderen Hunden begegnen können:

  • Troisdorf, Auf dem Schellerod in Oberlar
  • Troisdorf, Wim Nöbel Straße / Willy-Brandt-Ring in Oberlar
  • Troisdorf, Am Friedhof in Spich
  • Sankt Augustin Niederpleis, Schulstraße
  • Siegburg, Osthang des Michaelsbergs
  • Hennef, am Schul- und Sportzentrum, zu erreichen über die Straße „Am Kuckuck“

Photo by Łukasz

Straßenbau Auelswiese/Birkenweg

Kanal- und Wasserleitungsarbeiten Auelswiese/Birkenweg

Information zum bevorstehenden Straßenausbau

Ab voraussichtlich der 21. Kalenderwoche (19.05.2025 – 22.05.2025) beginnen die Straßenbauarbeiten in den Straßen Auelswiese, Blumenweg sowie Am Maiberg.
In dieser Zeit ist die Zufahrt zu den Grundstücken in diesem Bereich nicht möglich. Wir bitten die Anwohner daher, ihre Fahrzeuge außerhalb des Baustellenbereichs abzustellen.

Für betroffene Anwohner stehen während der Bauzeit ausgewiesene Parkplätze in der Gartenstraße (Parkplatz unterhalb der Hochstraße) zur Verfügung.
Sonderparkausweise für diese Flächen können gegen Vorlage eines Adressnachweises im Rathaus, Zimmer 16 (Ordnungsamt) abgeholt werden.

Ab dem 23.05.2025 wird der Bereich Auelswiese wieder freigegeben. Am selben Tag erfolgt eine Vollsperrung vom Birkenweg bis zur Kreuzung Höhenstraße.
Die Zufahrt ist für Anlieger bis zur Baustelle frei.

Die Bauarbeiten werden von der Firma WWB Tiefbaugesellschaft aus Krunkel durchgeführt.
Ansprechpartner vor Ort sind:

  • Herr Meffert (Bauleitung)
  • Herr Kern (Polier, Kanalbau)
  • Tel.: 02687 / 9176-0

Rettungsdienste haben auch während der Bauzeit jederzeit Zugang zu den Grundstücken.
Die Müllabfuhr wird wie gewohnt erfolgen. Bitte stellen Sie Ihre Mülltonnen zu den üblichen Zeiten an die Straße, die Baufirma sorgt für deren Erreichbarkeit und Abholung.
Wir bitten alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen, die mit den notwendigen Bauarbeiten verbunden sind und danken Ihnen für Ihre Kooperation.
Ihre Gemeindeverwaltung

Änderung bei der Beantragung von Ausweisdokumenten

Nur noch digitale Passbilder

Seit dem 1. Mai gelten neue Regeln für Ausweisfotos. Wer einen neuen Personalausweis oder Reisepass beantragt, muss künftig ein digitales Passbild vorlegen.
Papierfotos sind nun seit dem 1. Mai 2025 für die Beantragung hoheitlicher Identitätsdokumente nicht mehr zugelassen. Lichtbilder für Identitätsdokumente müssen ab diesem Zeitpunkt von Fotostudios ausschließlich in elektronischer Form über gesicherte elektronische Übermittlungswege zum jeweiligen Bürgeramt übermittelt werden.
DasBürgeramt der Gemeinde Eitorf bietet ab sofort alternativ an, Lichtbilder im Bürgeramt selbst digital aufzunehmen und in den Antragsprozess zu übernehmen. 
Wird für ein Ausweisdokument (Reisepass, Personalausweis, elektronischer Aufenthaltstitel) das Lichtbild in unserem Bürgeramt angefertigt, kostet das ab dem 1. Mai 2025 bundeseinheitlich 6,00 €.
Hierfür setzen wir das bundeseinheitliche PointID®-Systeme der Bundesdruckerei ein.
Es werden mit dem PointID®-System in der Regel eine Auswahl aus bis zu drei Lichtbildern Biometrie-konforme Lichtbilder erzeugt, aus der die antragstellende Person ihre Auswahl treffen kann. Die Lichtbilder sind ausschließlich für die Ausweisproduktion bestimmt. Wenn Sie für weitere Zwecke oder für zuhause weitere Lichtbilder benötigen, können Sie sich wie gewohnt an einen Fotografen wenden.
Das Bürgeramt der Gemeinde ist bereits seit dem 1. Mai 2025 mit der Lichtbilderfassungstechnik PointID® ausgestattet. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Geräte allerdings noch nicht vollständig einsatzfähig. Informieren Sie sich bitte vor Ihrem Termin, ob es aktuell möglich ist, ein Lichtbild direkt im Bürgeramt anfertigen lassen zu können.
Sie können weiterhin, wie gewohnt, Lichtbilder bei Fotografen oder Drogeriemärkten digital anfertigen lassen. Dieser stellt das digitale Foto dem Bürgeramt über eine Cloud zur Verfügung.

Photo by webandi

SPD Eitorf setzt sich für sichere Mobilität ein

Zehn Fahrradhelme für die Fahrradwerkstatt der Eitorfer Tafel

Mobilität darf keine Frage des Geldbeutels sein! Das wurde in der letzten Sitzung des Sozialausschusses der Gemeinde Eitorf erneut deutlich, als Herr Hüsson von der Eitorfer Tafel auf ein dringendes Problem hinwies: Für viele Kinder und Jugendliche aus finanziell schwachen Haushalten ist das Fahrrad oft das einzige Fortbewegungsmittel – sei es für den Schulweg, den Sportverein oder den Besuch bei Freunden. Doch Sicherheit darf dabei nicht auf der Strecke bleiben.
Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Fahrradwerkstatt der Tafel stehen jedoch vor einer großen Herausforderung: Sie haben zurecht Bedenken, Fahrräder ohne Helm an Kinder herauszugeben. Da gebrauchte Helme aus Sicherheitsgründen nicht weitervermittelt werden dürfen, werden jährlich rund 60 bis 70 neue Helme benötigt – eine Hürde, die ohne Unterstützung kaum zu bewältigen ist.
SPD-Ausschussmitglied Arne Loewenich nahm dieses Anliegen direkt nach der Sitzung auf und suchte nach Lösungen. Er trat in Kontakt mit Herrn Hüsson, um Unterstützungsmöglichkeiten auszuloten. Neben bereits laufenden Anfragen an größere Unternehmen entschied sich die SPD Eitorf auf ihrer nächsten Vorstandssitzung, kurzfristig zehn neue Fahrradhelme zu spenden.
Mit dieser Spende folgt die SPD der großartigen Initiative des Fördervereins Jugend Eitorf, der in der Ausschusssitzung ebenfalls die Spende von Fahrradhelmen ankündigte. Die Vorsitzende des Vereins, Frau Deitenbach, stellte dabei eindrucksvoll die wertvolle Arbeit für die Jugend in Eitorf dar.
„Die Arbeit der Eitorfer Tafel, ihrer Fahrradwerkstatt und auch die enormen Leistungen des Fördervereins Jugend sind ein unschätzbarer Beitrag für unsere Gemeinde. Dieses Engagement wollen wir aktiv unterstützen!“, unterstreicht Loewenich.
Gemeinsam mehr erreichen – Unterstützung weiterhin gefragt!
Die Helme wurden nun durch die SPD-Vorstandsmitglieder Bernd Thienel und Arne Loewenich offiziell an die Fahrradwerkstatt übergeben – ein erster wichtiger Schritt, aber längst nicht das Ende der Initiative. „Unser Ziel ist es, dass kein Kind aus finanziellen Gründen auf Sicherheit verzichten muss“, betont Thienel.
Die Eitorfer Tafel und ihre ehrenamtliche Fahrradwerkstatt sind weiterhin auf Unterstützung angewiesen – sei es durch Sachspenden oder freiwillige Helferinnen und Helfer. Wer helfen möchte, kann sich direkt an den Leiter der Fahrradwerkstatt Detlef Maahs unter 015751307146 wenden.

Neues Winterdienstfahrzeug für den Eitorfer Bauhof

Die Gemeinde Eitorf hat ihren Fuhrpark um ein neues Einsatzfahrzeug erweitert: Ein ISUZU Pick-Up, der speziell für den Winterdienst ausgerüstet werden kann. Das Fahrzeug wurde am 07. November 2024 von Christian Heiden (Leiter des Baubetriebshofs), Amtsleiter Tobias Engels und Bürgermeister Rainer Viehof offiziell vorgestellt.
Der neue Pick-Up kann mit einem Streugerät und einem Schneepflug ausgestattet werden und dient als flexible Ergänzung zu den Großfahrzeugen des Bauhofs. Durch seine kompakte Bauweise ist er ideal für den Einsatz in engen Straßen und schwer zugänglichen Bereichen, wo größere Räumfahrzeuge an ihre Grenzen stoßen.
„Mit dem neuen Fahrzeug können wir die Straßen in Eitorf noch schneller und effizienter von Schnee und Eis befreien“, betont Bürgermeister Rainer Viehof. Bei akutem Schneefall wird der Pick-Up parallel zu den Großfahrzeugen eingesetzt, um eine zügige Räumung und Streuung zu gewährleisten. Dadurch können Anwohnerinnen und Anwohner schneller und sicherer unterwegs sein. Die Investition in das neue Winterdienstfahrzeug ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in Eitorf – insbesondere in schmalen Straßen und Wohngebieten.

Neuer Chefarzt der Anästhesieabteilung am St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf

Gut 1200 Operationen finden im St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf jährlich statt. Nahezu alle Operationen können nur in enger Zusammenarbeit von Operateur und Anästhesist durchgeführt werden.
„Unsere Aufgabe ist es, auf die Sorgen unserer Patienten einzugehen und mögliche Ängste durch einfühlsame, professionelle Kompetenz zu nehmen,“ beschreibt Dr. med. Lars Winkler die einfühlsame Arbeitsweise als Anästhesist.
Unsere Ärzte für Anästhesie sorgen in der Narkose für die Aufrechterhaltung der Sauerstoffversorgung, Stabilisierung des Blutkreislaufes, Unversehrtheit des Organismus ohne Schutzreflexe und Linderung der Schmerzen.
Die Durchführung einer individuell angepassten und möglichst schonenden Narkose erfordert viel Fachwissen und Timing.
Seit 01.01.2025 leitet der 52-jährige Anästhesist und Notfallmediziner die Abteilung für Anästhesie im St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf.
„Unsere Operationssäle sind mit modernsten Narkosegeräten und Medizintechnik ausgestattet und wir können, in der ausschließlich mit Fachärzten besetzten Abteilung, auf höchstem Niveau arbeiten“, freut sich Dr. Winkler über sein neues Arbeitsumfeld.
Angewandt werden überwiegend nebenwirkungsarme Narkoseformen, die mit dem Patienten gezielt besprochen werden. Auch die Verringerung von Schmerzen und die Möglichkeiten der Schmerzfreiheit werden erläutert. Das St. Franziskus Krankenhaus wurde im Rahmen der Krankenhausplanung NRW als unverzichtbar eingestuft. Die Geschäftsführerin, Frau Petra Nöhring, dazu: “Wir freuen uns, dass wir nun Planungssicherheit für die Region haben und weiter in die  bestmögliche Behandlung für unsere Patienten investieren dürfen. Dr. Winkler begrüßen wir ganz herzlich als Chefarzt in unserem Team und freuen uns, dass wir den, für erfolgreiche operative Behandlungen so wichtigen Bereich der Anästhesie, hervorragend besetzt haben.”

SPD-Fraktion beantragt Enquetekommission zur Stärkung der Wirtschaft in Eitorf

Angesichts des fortschreitenden Verlusts industrieller Arbeitsplätze in der Gemeinde Eitorf hat
die SPD-Fraktion im Gemeinderat unter der Führung ihrer Fraktionsvorsitzenden Sara Zorlu
einen Antrag auf Einrichtung einer Enquetekommission gestellt. Dieses neue
Beratungsgremium soll konkrete Maßnahmen zur Stabilisierung und Verbesserung der
wirtschaftlichen Entwicklung in Eitorf entwickeln.
Die wirtschaftliche Lage in Eitorf ist besorgniserregend: Die bevorstehende Schließung des ZF-Werks bis spätestens 2027 bedroht 690 Arbeitsplätze, und die Insolvenz des Pharmaunternehmens Krewel Meuselbach stellt einen weiteren schwerwiegenden Einschnitt für die lokale Wirtschaft dar.
„Wir dürfen nicht zulassen, dass der Verlust dieser Arbeitsplätze unsere Gemeinde nachhaltig schwächt“, erklärt Sara Zorlu, Fraktionsvorsitzende der SPD. „Mit einer Enquetekommission wollen wir fundierte und umsetzbare Lösungen erarbeiten, die den Wirtschaftsstandort Eitorf sichern und stärken.“
Die SPD-Fraktion schlägt in ihrem Antrag folgende Maßnahmen vor:
● Professionalisierung der Verwaltung und Wirtschaftsförderung durch personelle und finanzielle Aufstockung,
● Optimierung und Digitalisierung interner Verwaltungsprozesse,
● Stärkung der Kommunikation mit Unternehmen durch Formate wie regelmäßige Unternehmerfrühstücke mit klaren Zielsetzungen,
● Schaffung schlanker und schneller Genehmigungsverfahren,
● Digitalisierung von Verwaltungsleistungen, wo immer möglich.
Die geplante Enquetekommission soll den Gemeinderat beratend unterstützen und externe Expertise einbeziehen. Der Vorteil eines solchen Gremiums liegt in der Möglichkeit, Fachwissen von außen einzubinden und dadurch zielgerichtete Empfehlungen für die Ratsarbeit zu erarbeiten. Über die Zusammensetzung und Arbeitsweise der Kommission sollen der Ältestenrat und der Hauptausschuss beraten.

„Unsere Gemeinde braucht eine Strategie, um zukunftsfähig zu bleiben. Die Einbindung von Experten ist dabei unerlässlich“, ergänzt Dietmar Tendler, Mitglied der SPD-Fraktion.
Die SPD-Fraktion sieht die Einrichtung der Enquetekommission als einen entscheidenden Schritt, um die Wirtschaftskraft der Gemeinde zu stabilisieren, die Attraktivität für junge Menschen zu erhöhen und Eitorf als lebenswerten Standort zu erhalten.