40 Jahre ehrenamtliche Krankenhaushilfe im St. Franziskus Krankenhaus in Eitorf

Ein Jubiläum im Zeichen des Engagements und der Menschlichkeit

Am 1. Oktober 2024 feierte die ehrenamtliche Krankenhaushilfe des St. Franziskus Krankenhauses ihr 40-jähriges Bestehen.

Es war fast wie ein Klassentreffen. Bei Kaffee und Kuchen trafen sich die tätigen sowie ehemalige Helferinnen und Helfer in der Krankenhaushilfe zu ihrem 40jährigen Bestehen.

„Sie bringen jedem Patienten ein bisschen Sonne ins Zimmer“ eröffnet Petra Nöhring, Geschäftsführerin des St. Franziskus Krankenhauses die würdige Feier für jahrzehntelanges Engagement. Die ehrenamtliche Unterstützung ist seit 40 Jahren eine wichtige Säule des Krankenhauses und trägt maßgeblich dazu bei, den Patienten während ihres Aufenthalts Trost, Beistand und Hilfe zu bieten.

Das 40-jährige Bestehen der ehrenamtlichen Krankenhaushilfe im St. Franziskus Krankenhaus zeigt eindrucksvoll, wie wichtig und wertvoll ehrenamtliches Engagement im Gesundheitswesen ist. Das St. Franziskus Krankenhaus freut sich darauf, auch in Zukunft mit dieser engagierten Gruppe von Freiwilligen zusammenzuarbeiten, um weiterhin die bestmögliche Betreuung und Unterstützung für seine Patienten zu gewährleisten.

“Es ist ein Dienst am Menschen, der ĂĽber das rein Medizinische hinausgeht. Ihre FĂĽrsorge, Ihr offenes Ohr und Ihre Zeit sind es, die einen wesentlichen Anteil am Genesungsprozess unserer Patienten haben”, hob Dr. Hejl, Ă„rztlicher Direktor des Hauses und Chefarzt der Inneren Medizin, hervor.  

Frau Margret Eulenbach, die Leiterin der Ehrenamtlichen Krankenhaushilfe ergänzte: “FĂĽr viele unserer Ehrenamtlichen ist die Arbeit hier eine Bereicherung – sie schenkt uns nicht nur wertvolle Erfahrungen, sondern auch tiefe menschliche Begegnungen.”   Im Anschluss an die offiziellen Worte wurde bei Kaffee und Kuchen ein reger Austausch ĂĽber die zahlreichen Erlebnisse und Erfahrungen der letzten Jahrzehnte gepflegt. Viele der Helferinnen und Helfer teilten bewegende Geschichten aus ihrer Zeit im Krankenhaus und berichteten von den Herausforderungen und schönen Momenten, die sie während ihrer Einsätze erlebt haben. Es war ein Nachmittag der Erinnerung und des Dankes, der ganz besonders den Gedanken der Gemeinschaft und Verbundenheit in den Vordergrund stellte.

Freiwilliges Engagement vor Ort

Hennefer Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich in Hennef oder in den umliegenden Städten und Gemeinden engagieren möchten, sind bei der Freiwilligen-Agentur für den Rhein-Sieg-Kreis richtig. Denn die Stadt Hennef arbeitet zur Förderung des Ehrenamtes und des freiwilligen Engagements vor Ort eng mit der Freiwilligen-Agentur zusammen.

Im Ehrenamt sind vielfältige Aufgaben denkbar. Möglich ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Senior*innen oder mit Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen. Eine Auswahl bietet die Datenbank der Freiwilligen-Agentur. Hier kann man unter mehr als 200 verschiedene Aufgaben fĂĽr Freiwillige im Rhein-Sieg-Kreis stöbern. Zu finden ist die Engagement-Börse unter: www.machwasfreiwillig.de. Parallel besteht die Möglichkeit zu persönlicher Beratung in der Freiwilligen-Agentur – in Präsenz oder per Videokontakt, am Telefon: 02241 25 215 20 oder per E-Mail: freiwilligen-agentur(at)diakonie-sieg-rhein.de. Die Beratung und Vermittlung sind kostenfrei.

Auch Hennefer Vereine und Initiativen sind herzlich eingeladen, weitere Helfer*innen ĂĽber die Plattform zu suchen. Diese können sich gerne direkt an die Freiwilligen-Agentur unter Telefon: 02241/25215 20, E-Mail: freiwilligen-agentur(at)diakonie-sieg-rhein.de wenden oder mit dem Ehrenamtskoordinator der Stadt Hennef Patrick Huhn, Telefon: 02242/888 527, E-Mail: ehrenamt(at)hennef.de sprechen.


Die Stadt Hennef arbeitet zur Förderung des Ehrenamtes und des freiwilligen Engagements vor Ort eng mit der Freiwilligen-Agentur zusammen: (v.l.) Ehrenamtskoordinator der Stadt Hennef Patrick Huhn, Leiterin Freiwilligen-Agentur Birgit Binte-Wingen, Anja Wiegel, stellvertretende Leiterin des Amtes für Kultur, Öffentlichkeitsarbeit und Ehrenamt, sowie Martin Herkt, Beigeordneter der Stadt Hennef.
Foto: Stadt Hennef

Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigt ehrenamtliches Engagement

Am Donnerstag, dem 22. Februar 2024, begab sich Ministerpräsident Hendrik Wüst auf eine vielseitige Tour durch das Rheinland, um einen Einblick in aktuelle Projekte und Herausforderungen zu erhalten. In Gesprächen und Begegnungen vor Ort setzte er seinen Fokus auf die Bereiche Forschung und Entwicklung, Handwerk und Fachkräftesicherung sowie die wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Region.

Am Abend lud Ministerpräsident Wüst ehrenamtlich Engagierte zu einem Empfang in Siegburg ein, der im Stadtmuseum stattfand. Dabei stand die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements im Mittelpunkt des Geschehens. Wüst betonte die Bedeutung des Ehrenamts als Ausdruck von Gemeinsinn und Solidarität in der Gesellschaft. Er hob hervor, dass das Ehrenamt Verantwortung für das Gemeinwohl bedeute und prägte die Botschaft, dass Nordrhein-Westfalen für ein starkes Miteinander stehe.

In seinen Worten sagte Ministerpräsident Hendrik WĂĽst: “Unser Ziel ist es, das langjährige Engagement derjenigen, die sich ehrenamtlich einbringen, zu wĂĽrdigen und sichtbar zu machen. Sie alle prägen aktiv das Geschehen in ihrer Stadt, ihrer Gemeinde, ihrem Viertel, ihren Initiativen oder Vereinen mit. In Nordrhein-Westfalen stehen wir fĂĽr ein starkes Miteinander: Wir können Zusammenhalt, und wir schaffen immer wieder Zusammenhalt.”

Der Abend war geprägt von persönlichen Gesprächen und einem offenen Austausch zwischen Ministerpräsident Wüst und den engagierten Gästen, die mit ihrem Einsatz maßgeblich zum sozialen Gefüge der Region beitragen. Ebenfalls vertreten war Iris Prinz-Klein, Erste Beigeordnete von Eitorf. Die Veranstaltung endete mit der Anerkennung und dem Dank seitens des Ministerpräsidenten für das unschätzbare Engagement der Ehrenamtlichen und einem starken Appell zur weiteren Förderung und Wertschätzung des Ehrenamts in Nordrhein-Westfalen.