Die neue Schulamtsleitung stellt sich vor

Die neue Schulamtsleitung stellt sich vor
Foto: Gemeinde Eitorf

Im neuen Jahr wird Verena Aurbek als neue Schulamtsleitung ihre Arbeit in der Gemeinde Eitorf aufnehmen. Wir haben ihr ein paar Fragen gestellt.

Die studierte Diplompädagogin war in den letzten vier Jahren im Kölner Süden unter anderem als Sozialraumkoordinatorin, Quartiersmanagerin und Koordinatorin eines Familiengrundschulzentrums tätig. Dass man manchmal einen langen Atem braucht, um sichtbare Veränderungen zu bewirken, hat sie in ihrer Tätigkeit in diesem Brennpunkt rund um den Kölnberg erfahren. So ist es wichtig jedes Hindernis aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, um eine geeignete Lösung zu finden. Diese Perspektivwechsel hat sie mehrfach selbst erlebt, sei es in ihrer Zeit in Norwegen oder Afrika oder durch die Arbeit in Schulen, verschiedenen Wohlfahrtsverbänden oder der freien Wirtschaft.

Als besondere Herausforderung betrachtet sie die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf eine Ganztagesbetreuung ab 2026. Denn hier gilt es die Grundschulen in der Gemeinde Eitorf so zu unterstützen und zu stärken, dass der Ausbau der Betreuungsangebote auch gewährleistet werden kann. Die ersten Weichen hierzu sind bereits gestellt, so dass Aurbek mit großer Zuversicht auf eine gelingende Zusammenarbeit hofft.

Ausgangspunkt ihres Engagements sind die Kinder und Jugendlichen, denn diese stehen für sie immer im Mittelpunkt. Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sind Kinderrechte und haben gerade in Zeiten von Corona noch einmal an Bedeutung gewonnen. Alle Kinder und Jugendlichen haben ein Recht auf eine gute Betreuung und Bildung und dazu gehören natürlich auch eine entsprechende Infrastruktur, die ein gutes Aufwachsen in der Gemeinde von einem Kitaplatz bis hin zum Schulabschluss sicherstellt. Hier gilt es zusammen zu arbeiten und die Bedürfnisse der Kinder und Eltern und Fachkräfte ernst zu nehmen.

Bei allen Themen sieht Verena Aurbek eine breite Unterstützung. Der gemeinsame politische Wille ist da und dadurch auch die Grundlage für eine zukunftsorientierte Stärkung der Eitorfer Familien, so Aurbek.

Worauf Sie sich freut? Die Dinge mit den Menschen vor Ort anzugehen, um gemeinsam Veränderungen anzustoßen, die nachhaltig wirken. Aurbek betont: „Ich freue mich auf die Menschen in Eitorf. Gemeinsam werden wir Eitorf noch lebenswerter machen, denn diese Gemeinde hat viel Potential und viele Ressourcen.“

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